Karibik

Die Insel Saona

Nach dem zweiten Besuch in der Dominikanischen Republik und auch auf der Insel Saona, hab ich gedacht, ich schreib mal einen kleinen Beitrag für euch über diese paradiesische Insel.

Allgemeines:

Die Insel liegt auf der Südseite der Dominikanischen Republik und somit im karibischen Meer. Zudem gehört die Insel zum Parque Nacional del Este. Von Punta Cana, Barvaro und Bayahibe kann man jeden Tag Ausflüge auf die Insel buchen. Achtung, man startet aber immer vom Hafen in Bayahibe, daher Transferzeit mit einbeziehen! Von Punta Cana braucht man ca. eine Stunde nach Bayahibe. Wer einen guten Anbieter, für Ausflüge in der Dominikanischen Republik sucht, ist bei Andy Tours sehr gut aufgehoben. Jeden Donnerstag gehts hier auf die Insel. Die Gruppen haben eine angenehme Größe und man macht keine klassische Kaffeefahrt mit Shopping. Es gibt viele verschiedene Touren auf die Insel. Da meine bessere Hälfte noch nie in der Dominikanischen Republik war, entschieden wir uns für die Standard- Tour (die eigentlich keine Standard-Tour ist bei Andy Tours).

Und los gehts….

In aller Früh wird man morgens abgeholt und in Bayahibe am Hafen eingeschifft. Kurze Unterweißung zum Boot, der Insel und den örtlichen Gegebenheiten und eingestiegen ins Speedboat. Moppel, einer unserer Guides, erklärte uns auf der Fahrt, vieles über Geologisches, Flora und Fauna.

Den ersten kurzen Stop machten wir bei den Mangroven. Diese befinden sich  nahe der Wasserstraße, die Saona von der Dominikanischen Republik trennt. Wir ließen uns durch die kleinen Kanäle treiben und genossen, die wunderschöne Landschaft und bekamen natürlich noch ein paar Hintergrundinfos zu diesem Ort.

Auf Saona gibt es ein kleines Dörfchen namens Mano Juan. Was früher ein kleines buntes Fischerdörfchen mit ganz eigenem tollem Flair war, ist heute leider nur noch Fassade. In den kleinen Häuschen, in den man früher gelebt hat, befinden sich nur noch  Touristen-Ramschläden. Wieder mal ein Zeugnis davon, wenn man alles für den Tourismus zu sehr ausschlachtet. Absolut schade!!!

An der Küste entlang, ging es weiter Richtung Sandbank, wo uns eindrucksvolle große rote Seesterne erwarteten.

Bei unserem 2. Stop an der Sandbank, hatten wir dann genügend Zeit, zu schwimmen und die Seesterne im Wasser zu bewundern. Die Seesterne darf man auf keinen Fall aus dem Wasser nehmen, da sich sonst die Kammern im Seestern mit Luft füllen und der Seestern somit an die Wasseroberfläche treiben würde und damit sein Todesurteil gefällt wäre.

Leider haben viele Touristen über die letzten Jahre, die Seesterne aus dem Wasser genommen. Demensprechend ist die Population vor Ort immens geschrumpft. Ich war das letzte Mal 2015 auf Saona und war selbst so mega erschrocken. Wo damals noch auf fast jedem Quadratmeter ein Seestern lag, musste ich dieses Mal wirklich 5-10 Minuten lang suchen.

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Auf den 3. Stop freute ich mich ganz besonders. Da ich vor 4 Jahren bereits mit Andy unterwegs war, wusste ich genau, was für ein majestätischer Strand mich erwarten würde! Der wunderschöne Strand von La Altagracia.

I love it, i love it, i love it! Kann ich bitte da bleiben?!

Wir hatten bis zum späten Nachmittag Zeit zur freien Verfügung, bis es weiter ging zu einem verspäteten Mittagessen am nächsten traumhaften Strandabschnitt.

Kurzer “Ich-will-nicht-von-ner-Kokosnuss-erschlagen-werden-Guide”: Sucht euch immer ein Plätzchen genau da, wo der Schatten der Palme hinfällt. Sonst Gibts Nüsschen aufs Nüsschen! 😉

By the way:

Seit dem Jahr 1998 darf man auf Saona übrigens nicht mehr bauen. Das war eine Entscheidung der Regierung, die Aufgrund, einer der heftigsten Hurricanes, die die Dom Rep bis dahin gesehen hatte, fiel.

Nach einem einfachen, aber reichlichen Mittagessen, gings dann mit dem Katamaran zurück zum Hafen nach Bayahibe.

Was für ein “caribbean way of life” an Bord des Katamarans! Da lag ich nun, vorne im Netz des Katamarans, mit einer Kokosnuss in der Hand, den Blick aufs glitzernde Meer gerichtet, hinter mir ging schon die Sonne unter und unter mir, konnte ich das Wasser vorbeiziehen sehen. What a day!

Fazit:

Auch nach dem zweiten Mal war Saona immer noch so wunderschön, wie in meinen Erinnerungen und zum Glück noch nicht so vermüllt von den vielen Touristen. Leider hat trotzdem die Natur, in Form der Population der Seesterne an der Sandbank, gelitten. Dennoch, wer sich in der Dominikanischen Republik befindet, sollte auf jeden Fall Saona auf seiner Ausflugsliste stehen haben, egal ob als Standard-Tour oder als Entdecker oder VIP. Egal, ob  Groß, Klein, Alt oder Jung, jeder wird sich in diese wunderschönen Insel verlieben!

 

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