Ägypten

Die größte Stadt Afrikas: Kulturschock in Kairo

Kairo ist die größte Stadt Afrikas. Einer der größten, chaotischsten und verwirrensten Städte, die ich je kennen lernen durfte.

Ich hatte das Glück, die Stadt noch vor dem Arabischen Frühling besuchen zu können. Ein Familienfreund, der gleichzeitig auch Fremdenführer ist und gebürtiger Ägypter, hat uns dann die Stadt von allen Seiten gezeigt.

Allein schon wegen den Pyramiden und der Sphinx, sowie dem ägyptischen Museum, lohnt es sich, die Stadt zu besuchen!

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Das Ägyptische Museum

Ich sag dazu nur eins… wow, einfach nur WOW! Für mich als absoluter Ägyptenfreak war das einer meiner Highlights in Kairo. Nehmt euch hier wirklich genug Zeit um all diese fantastischen Exponate, unter anderem sämtliche namhaften Pharaomumien, die Totenmaske von Tutanachamun sowie dessen Grabbeigaben, diverse wertvolle ägyptische Statuen und fast ganze Tempel, anzuschauen!
Das Museum war auch schon oft Drehort verschiedener Hollywoodfilme und versprüht seinen ganz besonderen eigenen Charme! Das nächste Mal gleich wieder!

Pyramiden von Gizeh und Sphinx

Etwas außerhalb liegt das so genannte Gizeh-Plateau. Auf diesem befinden sich die drei berühmten Pyramiden sowie die Sphinx.

Cheops Pyramide (Große Pyramide) / Chephren Pyramide (Mittlere Pyramide) / Mykerinos Pyramide (Kleine Pyramide)

Absolut beeindruckende Bauwerke. Wir kamen dann noch in den Genuss, der Lasershow (abends) bei den Pyramiden. Sehr beeindruckend inszeniert und mit kulturellen Infos zu den Pyramiden. Allerdings nur auf Englisch!

Bitte vor Ort vorsichtig sein und nicht so schnell überreden lassen zum Reiten eines Kamels oder Pferd. Das könnte teuer werden. Handelt ein bisschen oder lasst es einfach und erkundet zu Fuß ein bisschen die Umgebung.

Allerdings muss ich sagen, habe ich mir die Sphinx ein bisschen größer vorgestellt. Trotzdem war sie natürlich genauso beeindruckend wie die Pyramiden.

Die Pyramiden von Gizeh und die Sphinx…ein absolutes MUSS in Kairo!

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Alt-Kairo

Später am Nachmittag gings dann noch nach Alt-Kairo, das koptische Viertel, indem fast nur christliche Ägypter (Kopten) leben. Ja auch hier gibts Kirchen 🙂

Da mein damaliger Lebensabschnittsgefährte Kopte war, habe ich natürlich einiges zu diesem Glauben gelernt, wie schwer es diese Minderheit in Ägypten hat und dass ein friedliches Zusammenleben mit Muslimen definitiv möglich ist.  Mein Horizont konnte ich dadurch sehr erweitern und erfuhr einiges, warum die Ägypter so sind wie sie sind und woher diese Mentalität kommt. Mir hat es in Alt-Kairo wirklich sehr gut gefallen.

Ich wollte mit Fleiß, so gut es geht ein bisschen die touristischen Hochburgen vermeiden und war dank meiner Begleitung so nah am Folk, wies nur ging!

Abends gings dann noch traditionell essen. Harte Kost für mein zarten europäischen Magen. Erst gabs Molokhia zum warm werden und danach richtig deftig Koshari. Es war wirklich sehr lecker, aber am nächsten Tag war ich erst mal ein paar Stunden außer Gefecht. Unbedingt solltet ihr auch einen Besuch im legendären El Fishawy Cafe einplanen. Genießt dort einen typischen arabischen Kaffee oder heißen süßen Tee in absolut authentischer ägyptischer Atmosphäre!

Natürlich besichtigten wir auch noch einige Moschee, darunter, wie oben zu sehen, die Mohammed Ali Moschee.
Der Chan el-Chalili Basar stand natürlich auch noch auf dem Programm. Hier wurde ich fündig und kaufte mir eine wunderschnöne orientalische Nachttischlampe handgefertigt natürlich! Ich durfte sogar dabei zusehen.
 
Die Hauptstadt Ägyptens ist immer ein Besuch wert, solange natürlich nicht wieder Aufstände sind…

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