England

London, meine Lieblingsgroßstadt

Im Herbst 2016 hab ich mir endlich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt. Nämlich einmal nach London zu reisen und diese fantastische Stadt kennen zu lernen. London wirkte auf mich schon immer anziehend und ich verspürte schon lange eine gewissen Anziehung bzw. Drang diese Stadt näher kennen lernen zu müssen. Das liegt wahrscheinlich nicht nur daran, dass ich absoluter Harry Potter Fan bin, sondern auch daran, dass ich die Geschichte Englands schon immer sehr interessant fand.

Unsere Reise haben wir relativ spontan gebucht. Beim Flug hatten wir echt Glück und konnten mit British Airways einen günstigen Direktflug ab Stuttgart nach London Heathrow ergattern.

Das Hotel war bei der riesigen Auswahl etwas schwieriger zu finden, da für uns die Lage und der Preis ausschlaggebend waren. Unsere Wahl fiel schließlich auf das Premier Inn London County Hall, das sich direkt neben dem London Eye befindet. Das Hotel bewegt sich vom Standard her im Rahmen eines Ibis Hotels. Vollkommend ausreichend für uns, da wir ja die meiste Zeit unterwegs waren.

Da wir uns schon von zuhause mit unserem Sightseeing Programm beschäftigten, war für uns der London Pass die logische Wahl. Dieser lohnt sich allerdings nur, wenn ihr mehr als 3 Tage in London bleibt und wirklich viel angucken möchtet. Rechnet es euch einfach mal durch. Auf der Seite von londonpass.de wird alles genau beschrieben, welche Sehenswürdigkeiten und Touren inkludiert sind. 

Wir verbrachten übrigens 6 Tage in London und selbst das war eigentlich noch zu kurz.

 

So dann fangen wir mal an …

Ankommen in London

Pünktlich landeten wir mit British Airways am Flughafen London Heathrow. Heathrow wird zwar als „Stadtflughafen“ betitelt, aber das ist er nicht wirklich. Mit der Underground braucht man trotzdem fast eine Stunde bis zum Flughafen. Alterativ kann man auch mit dem Heathrow Express fahren, der kostet aber bis zu 40 Pfund pro Strecke und das Geld sparten wir uns und nahmen lieber eine längere Transferzeit in Kauf. Wir hatten ja schließlich keinen Zeitdruck. Ihr könnt natürlich auch in London Gatwick oder Stansted landen, die Zugverbindungen sind ganz gut, allerdings seid ihr hier nach London mindestens 30 Minuten länger unterwegs, als von Heathrow.

Essen und Trinken in Lodnon

London ist in Sachen Essen gehen ziemlich teuer. Da unser Programm jeden Tag bis abends vollgestopft war, hatten wir eigentlich nicht wirklich Zeit essen zu gehen bzw. waren abends viel zu erschöpft, um uns noch eine Stunde Minimum in irgendein Lokal zu setzen. Das Frühstück hatten wir im Hotel inklusive und während des Tages und abends holten wir uns bei Tesco immer was zu Futtern. Der Tesco Express war nur ein paar Gehminuten von unserem Hotel entfernt. Im Tesco gibt’s alles Mögliche, wie zum Beispiel eine warme Theke, eine Salattheke, Sandwiches, Obst, Getränke natürlich, eben alles was man so braucht, dass man satt wird. Natürlich gönnten wir uns auch mal Fish and Chips oder einen leckeren Burger. Wer mal was Außergewöhnliches ausprobieren möchte und nicht unbedingt aufs Geld achten muss, sollte das Duck & Waffle besuchen. Das Restaurant bietet nicht nur leckeres Essen (Belgische Waffeln mal anders), sondern auch eine bombastische Aussicht aus dem 40. Stock auf London. Aber Achtung! Bitte hier einen tisch am Vortag für eure gewünschte Uhrzeit reservieren, egal ob ihr dort frühstücken, mittagessen oder abendessen wollt. Wer ein paar coole Kneipen sucht, ist im Stadtteil Covent Garden gut aufgehoben. Kulinarisch gehört die Southbank und Camden Town zu den absoluten Hotspots in London.

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Unser Sightseeing Programm

Hier ist zu sagen, dass wir den London Pass hatten und für uns abgewogen haben, was wir wirklich sehen wollten. Wir hatten jeden Tag zwischen 3 und 4 Programmpunkten. Also ordentlich viel. Zwischendurch bauten wir natürlich auch mal ein kleinen Shoppingbummel ein oder einen abendlichen Spaziergang an der Themse. Mein Tipp an euch: bei den großen Attraktionen, wie den Tower of London, House of Parliament, London Eye usw., reserviert euch im Voraus Karten zu einer bestimmten Uhrzeit. Entweder macht ihr das Online oder geht ein Tag vorher hin und holt euch die Tickets. Es gilt stehts, der frühe Vogel fängt den Wurm oder gegen Ende der Öffnungszeiten.

Alle Attraktionen in London öffnen meisten zwischen 09:00 – 10:00 Uhr und schließen zwischen 16:00 – 17:00 Uhr, natürlich auch abhängig von der Jahreszeit.

Tower of London mit Tower Bridge

Wer den Tower of London besichtigt und die Crown Jewels, der kommt an der Tower Bridge nicht vorbei. Im Tower of London erwarten euch diverse Räumlichkeiten, die das Leben zur Zeit Königin Victorias darstellen, Ritterrüstungen, ein Teil der Waffenkammer und natürlich die Kronjuwelen der Britischen Krone. Nach der Besichtigung des Tower of London, läuft man meisten über die Tower Bridge und macht ein Päuschen, um die Aussicht und die Architektur zu bewundern. Die Lieblingsfarbe von Königin Victoria war übrigens blau, daher sind die Streben der Tower Bridge blau angestrichen. Achtet mal ein bisschen drauf, wenn ihr die königlichen Bauten und Denkmäler in London besichtigt.

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Camden Town

Oh ja Camden Town. Hier würde ich wahrscheinlich wohnen wollen, wenn ich in London leben würde. Lustige kleine und ultracoole Läden, Street Food an jeder Ecke, kleine Kanäle, über die süße kleine Brücken führen, Flohmärkte an jeder Ecke, kurz um ein buntes, junges, kreatives, aufgewecktes und außergewöhnliches Viertel. Hier hab ich übrigens den besten Street Food Burger meines Lebens gegessen.  An jeder Ecke ist hier was los und wenn ihr mal ein bisschen durch Camden Town schlendert, werdet ihr ganz viele Street Art Kunstwerke entdecken. Love it!


Stadtbummeln mit Piccadilly, Trafalgar Square, Londoner West End

An diesem Tag schlenderten wir einfach mal durch die Stadt und ließen uns treiben. Der Piccadilly Circus ist ja schon ziemlich bekannt mit seinen Leuchtreklamen und dem Kreisel. Obacht beim Überqueren der Straße! Nicht weit vom Piccadilly Circus, befindet sich der Trafalgar Square, der zum Verweilen einlädt. Das Londoner West End ist bekannt für seine Musical Szene. Wer mal Lust hat, für deutlich weniger Moneten als in Deutschland, ein Musical anzuschauen, sollte es hier definitiv tun!

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