USA

Silvester in New York

Es war kalt… eisig kalt! Ich hab gedacht ich friere an Ort und Stelle fest. Das war mein erster Kontakt mit New York im Dezember. Ich bin eigentlich Kälte gewohnt als Skifahrerin, aber das war nochmal ein Level darüber! Zum Glück hatte ich wirklich meinen Koffer so gepackt, als würde ich Ski fahren gehen. 3 Schichten Klamotten brauch man auf jeden Fall!

Nichts desto trotz hat mich New York wirklich positiv überrascht. Eine Woche ist eigentlich gar nicht ausreichend um New York richtig kennen zu lernen, wobei es für mich als Landei erst mal gereicht hat.

Dann fangen wir doch mal an…

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Unsere Unterbringung

Ich war davor noch nie in New York aber muss sagen, unsere Location vom Hotel und zu dem Preis war wirklich perfekt. Untergebracht waren wir im Holiday In Manhattan – Financial District. Direkt um die Ecke die Subway und das One World Trade Center. Wir konnten vom Hotel aus ziemlich viel zu Fuß erkunden. Die New Yorker Börse war ruckzuck erreicht, Charging Bull und zum Battery Park (hier legen alle Fähren zur Freiheitsstaue und Ellis Island ab) war es auch nicht weit.

Unser Sightseeing Programm

Wir hatten wirklich ziemlich viel auf dem Plan und mussten feststellen, dass wir eigentlich gar nicht planen können. Man muss ungefähr wissen was man zwar am Tag machen möchte aber sich dann nach den Wartezeiten an den Attraktionen richten. Am Besten ist es wirklich, wenn ihr euch für die Wolkenkratzer (Empire State Building, One World Trade Center, Rockefeller Building) Karten reserviert zu einer bestimmten Uhrzeit, oder ihr wirklich absolut früh dort aufschlagt.

Gleiches gilt natürlich auch fürs MET, MoMa und allen anderen berühmten Sehenswürdigkeiten.

Da ich ja ein absoluter 20er Jahre- Fan bin, fand ich das Empire State Building richtig klasse.

Während unserer 7 Tage haben wir immer versucht ca. 3 Sehenswürdigkeiten pro Tag anzuschauen, was uns auch meistens gelang.

Folgendes haben wir in den 7 tagen angeschaut:

  • Rockefeller Building
  • Battery Park mit Freiheitsstatue und Ellis Island
  • One World Observatory mit 9/11 Museum
  • Wall Street
  • Broadway mit dem Musical Phantom der Oper
  • Times Square mit Madame Tussauds
  • Harlem
  • Empire State Bulinding
  • Intrepid Sea-Air Space Museum
  •  Central Park mit Plaza Food Hall
  •  The Metropolitain Museum of Art
  • American Museum of Natural History
  • Brooklyn mit Brooklyn Bridge
  • Greenwich Village
  • Washington Square Park
  • Flatiron Building
  • Carnegie Hall
  • Grand Central Station
  • New York Public Library
  • 5th Avenue
und natürlich Hop On und Hop Off mit dem Bus.

Meine Favoriten waren auf jeden Fall das Rockefeller Center mit dem tollen Weihnachtsbaum, Das One World Observatory, Wahnsinn wenn man so aus dem 100. Stock auf die Stadt blickt, das 9/11 Museum, das Musical Phantom der Oper am Broadway.. hallo ich meine der Broadway… wenn man schon mal in New York ist, der Central Park… einfach nur herrlich mit dieser weißen Schneedecke, das legendäre Empire State Building und die New York Public Library, ich liebe einfach die Architektur von diesem herrlichen Gebäude!

 

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Essen und Trinken in New York

Essen und Trinken ist ziemlich teuer in New York, daher haben wir im Hotel immer gut gefrühstückt, dass wir erst wieder zum Abendessen etwas gebraucht haben. Ein paar kleine Ausnahmen gab es natürlich. Starbucks, McDonalds usw. findet man in New York auch an jeder Ecke. Bitte aber KFC meiden, wer europäische KFC´s kennt wird hier enttäuscht werden.

Die besten Mac & Cheese gibts bei Murrays Cheese Bar im Greenwich Village! Das war absolut lecker! Bei Vapiano haben wir auch des Öfteren gegessen.

Wer absolut lecker und preisgünstig essen möchte, ist bei Shake Shack super aufgehoben. Die Burger schmecken richtig klasse!

Natürlich haben wir auch bei Planet Hollywood reingeschaut und uns ein paar Burger schmecken lassen. Planet Hollywood hat ein ähnliches Konzept wie das Hard Rock Cafe nur mit dem Thema Hollywood-Filmgeschichte. Gegründet wurde diese Restaurantkette von Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone. Das gesamte Restaurant ist dekoriert mit alten Filmrequisiten. Sehr coole Location!

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Silvester in New York

Wir haben uns bereits daheim mit dem Thema Silvesterabend in New York auseinandergesetzt. Uns war dann die Ball Drop Party am Times Square etwas zu teuer. (Zwischen 160 – 300$ pro Person). Wir haben dann entschlossen von der Brooklyn Bridge aus das einzige Feuerwerk in New York,  nahe der Freiheitsstatue, anzuschauen. Hier wurden wir leider nach 3 Stunden in eisiger Kälte, ziemlich enttäuscht. Sehr klein am Horizont war es zu sehen.

Fazit: Sollten wir je nochmals Silvester in New York verbringen entweder in gemütlicher Runde mit einem schönen Silvester Dinner oder wir gehen auf irgendeine Silvesterparty in der Stadt!

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Es schneit!!

Völlig überraschend kam über Nacht ein ganzer Batzen Schnee runter. Innerhalb weniger Stunden lagen locker 20-30cm Schnee. An diesem Tag war  New York so ruhig wie die ganze Woche nicht. Kaum Autos auf der Straße (die konnten nicht mehr fahren, da kaum eine Straße geräumt war) und auf einmal war diese Hektik wie weggeblasen. Alle genossen die Zeit. Die einen fuhren Schlitten im Central Park, die anderen schlenderten gemütlich durch und viele saßen in gemütlichen Cafes und genossen den tollen Anblick der weißen Winterlandschaft. Wir nutzten die Zeit für ein entspanntes Mittagessen und anschließendem Spaziergang durch den wunderschönen bepuderten Central Park. Es war wie im Film! 

Unser Flug nach Hause

Oh man das war ein Erlebnis! Unser Rückflug, ging genau wie unser Hinflug mit der Singapore Airlines, die ich übrigens sehr empfehlen kann. Ich bin noch nie so gut und bequem geflogen.

Da es ja einen Tag zuvor geschneit hatte, was runter konnte, herrschte Ausnahmezustand am JFK. Wir wurden von km-langen Schlangen am Flughafen begrüßt. Das Ende vom Lied war: 4h Verspätung und eine durchzechte Nacht. Leider war der Flughafen so überfüllt, dass wir kein Plätzchen zum etwas die Füße hochlegen fanden und auf dem Boden letztendlich kauerten. Ich muss wirklich Singapore Airlines hoch anrechnen, dass sie alles taten, um uns trotzdem den Flug noch so angenehm wie möglich zu gestalten. Der Service war absolut top und Süßigkeiten sowie Getränke ohne Ende gabs zwischendurch zur Aufmunterung.

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