Deutschland

Unsere Tour durch den Schwarzwald

Ihr habt auf Instagram abgestimmt und mehr Beiträge zum schönen Baden-Württemberg soll es geben… und hier bitteschön, der erste Beitrag zum wunderschönen Schwarzwald 🙂

Ohje ich glaube das letzte Mal so richtig ausgiebig im Schwarzwald war ich als Teenager und das ist jetzt auch schon ne ganze Weile her. Da meine bessere Hälfte nicht aus Baden-Württemberg stammt, wollte ich natürlich unsere Tagestour in den Schwarzwald, mit soviel Sehenswürdigkeiten wie möglich vollpacken. Zwei Touren standen zur Auswahl:

Tour 1:

Baumwipfelpfad Bad Wildbad – Triberger Wasserfälle – Kaiserstuhl – Freiburg

Tour 2:

Schwarzwaldhochstraße – Triberger Wasserfälle – Kaiserstuhl – Freiburg

Und bevor jetzt die Ersten sagen “Holly Molly, das schafft man doch in einem Tag alles gar nicht”! Fehlanzeige!! Das schafft man sehr wohl mit ein bisschen Disziplin und ohne Kids natürlich.

Wir entschieden uns dann für Tour 1.

Los gings dann um 8:00 Uhr morgens…

1. Stop

Baumwipfelpfad Bad Wildbad

Unser erstes Ziel, war der Baumwipfelpfad direkt  in Bad Wildbad. Von der Hauptverkehrsstraße aus, ist der Baumwipfelpfad super ausgeschildert. Schnell abgebogen, gehts dann erst mal ganz schön steil die Serpentinen hoch zum Sommerberg. Oben findet ihr genügend Parkmöglichkeiten vor. Auto zack abgestellt und ab in den Wald mit uns.

Eintrittspreise findet ihr unter:

https://www.baumwipfelpfade.de/schwarzwald/

Ihr lauft auf einem Holzweg, zwischen 10-15 Metern Höhe über dem Boden, direkt durch den Wald in Richtung des großen “Trichters”. Euren Weg säumen kleine, liebevolle Schilder indem Flora und Fauna vor Ort erklärt werden. Auch warten ein paar Geschicklichkeitsübungen auf euch. Deshalb eignet sich der Baumwipfelpfad super für Jung und Alt sowie Klein und Groß. Man sollte allerdings schwindelfrei sein!

Die Holzkonstruktionen, mit dem der Baumwipfelpfad errichtet wurde und den Pfad zusammenhält, sind sehr beeindruckend und respekteinflößend. Sogar hier hat man schon einen super Ausblick über den Schwarzwald.

Dieser Baumwipfelpfad ist übrigens nur einer von Vielen. Im Bayrischen Wald und an der Saarschleife findet man Weitere.

Am Ende kommt ihr dann zu dem großen Trichter, den ihr unten auf den Bildern seht. Hoch kommt man nur auf einem Weg, aber runter könnt ihr es euch aussuchen. Entweder wieder zu Fuß runter oder für 2 Kröten einen Teppisch geschnapt und runter durch die Röhre. Ich selbst hab dann lieber die klassische Variante 1 bevorzugt. Für Kids aber sicherlich ne riesen Gaudi oder den ein oder anderen verspielten Erwachsenen.

Ihr solltet auf jeden Fall mindestens 1h einplanen um den Baumwipfelpfad zu besichtigen. Mit Kids noch etwas länger.

Auf der Skihütte Skizunft Wildbad, die sich gleich direkt um die Ecke befindet, könnt ihr dann nach getaner Besichtigung, ein kaltes Bier und eine Schwarzwälder Kirschtorte in Almatmosphäre, genießen.

2. Stop

Triberger Wasserfälle

Ich habe die Route so geplant, dass alles nacheinander abgegrast werden kann und somit waren die Triberger Wasserfälle als nächstes dran.

Ach wem es übrigens langweilig ist während der Fahrt, kann ja mal Bäume zählen 😛

Zur Mittagszeit erreichten wir Triberg im Schwarzwald, dass nicht nur für seine Wasserfälle bekannt ist, sondern auch für die weltgrößte Kuckucksuhr. Bei den Wasserfällen gibt es mehr als genug Parkplätze. Ihr könnt entweder ganz unten parken, in der Mitte oder ganz oben.  Wir haben in der Mitte geparkt. Rucksäckchen schnell angezogen und wieder zack ab in den Wald.

Die Triberger Wasserfälle sind übrigens die höchsten Wasserfälle in Deutschland! Bitte plant hier auch auf jeden Fall mindestens eine Stunde ein. Wenn ihr ausgiebig von ganz oben nach unten wollt, oder andersrum, dann braucht ihr sogar mehr als 1h.

Wir waren eine knappe Stunde dort, hätten aber auch noch länger dort bleiben können, aber es standen ja noch ein paar andere Punkte auf unserem Ausflugsplan.

Achtung! Bei den Triberger Wasserfällen darf jeder 5€ Eintritt entrichten. Etwas würzig für meinen Geschmack.

 

Die Triberger Wasserfälle sind übrigens das ganze Jahr über geöffnet und haben im Sommer sogar bis 22 Uhr offen. Die Wasserfälle werden zu Anbruch des Abends beleuchtet!

Wer sich demensprechend ruhig verhält und nicht den ganzen Wald zusammenschreit, hat hier sogar die Möglichkeit das ein oder andere Eichhörnchen zu beobachten.

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3. Stop

Kaiserstuhl

Hier wollte ich schon lange hin und habs jetzt endlich Mal geschafft. Per Google Maps und Satellitenansicht hab ich mir ein paar Örtchen im Kaiserstuhl rausgepickt, bei denen man die Weinbergtrassen, welche so typisch sind für diese Region, so richtig toll sieht. Was für eine tolle Gegend!

Erster Halt war der Texaspass bei Oberbergen und als Zweites hielten wir in Ihringen. Die Fotos die ihr seht, stammen vom Texaspass. Vom Kaiserstuhl aus seid ihr übrigens ruckzuck in Frankreich.

Da der Kaiserstuhl bei uns nur als “Drive-In” geplant war, ging es nach den zwei kurzen FoPiZi-Pausen (Foto-Pinkel-Zigaretten) direkt weiter Richtung Freiburg im Breisgau.

 

4. Stop

Freiburg im Breisgau

So oft schon dran vorbeigefahren, aber nie vorbeigeschaut im schönen Freiburg. Jetzt endlich hab ichs mal geschafft.

Am späten Nachmittag erreichten wir Freiburg. Nach dem Zufallsprinzip lotste ich uns in das nächstbeste Parkhaus und landete gleich einen Volltreffer. Die Schlossberggarage ist super zentral gelegen und man ist gleich mitten in der Altstadt. Von dort aus, erkundeten wir Freiburg. Freiburg versprüht einen Hauch von mediterranem Flair und dazu noch diese süßen Gässchen. Total mein Ding 🙂

Freiburg ist wie Heidelberg oder Tübingen, einer der bekanntesten Universitätsstädte in Baden-Württemberg und sogar Deutschlands.

In der Abenddämmerung konnte ich ein paar richtig tolle Aufnahmen von Freiburg machen. Nach einer kleinen Sightseeing-Tour durch Freiburg, bei der wir uns natürlich das Münster, das Schwabentor, das historische Kaufhaus am Münsterplatz, das Martinstor und noch andere Sehenswürdigkeiten angeschaut haben, machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant mit gut bürgerlicher und traditioneller Küche. 

Unsere Wahl viel auf den großen Meyerhof.  Dieser lag in einer schnuckeligen Seitengasse. Wir konnten zum Glück ein paar Plätze im Freien ergattern. Ich fühlte mich wie in einem italienischen Gässchen.

Ich muss schon sagen, manchmal ist es eine große Herausforderung in Baden-Württemberg, die eigenen Leute zu verstehen, da BaWü so reich an verschiedenen Dialekten ist. Ein Schwabe aus dem Schwäbisch-Fränkischen Wald, versteht dann in Freiburg die Badener nicht mehr, wenn “Brägele” bestellt werden 😛

“Ähhm, entschuldigong, was sen denn Brägala? “

Ich muss schon sagen, das war ein klasse Essen! Geschmacklich richtig gut und für eine “Großstadt” (fürs Landei Sandra) echt humane Preise!

Nach einem kleinen Verdauungsschlapp durch die Shoppingmeile Freiburgs, setzten wir unsere Segel Richtung Heimat.

Was für ein erlebnisreicher und gelungener Tag im Schwarzwald!

 

Ich bin wirklich positiv überrascht und angetan von den einzelnen Stationen, bei denen wir im Schwarzwald Halt gemacht haben. Ich glaub ich muss mal ein bisschen mehr Zeit das nächste Mal einplanen und mich im Baumhausdorf in Schönbuch einquartieren und noch ausgiebiger den Schwarzwald erkunden, denn er hat so viel mehr noch zu bieten! Auch für den Geldbeutel war es wirklich sehr erträglich. Egal ob man mit den Kids oder Oma und Opa unterwegs ist, der Schwarzwald ist immer eine gute Idee!

In abgespeckter Variante oder mit mehr Zeit, ist unsere Route für alle geeignet. Für uns war es auf jeden Fall ein perfekter Tagesausflug!

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